Freitag, 17. Juli 2009

Ein Abend, viele Emotionen

Sorry, dass dieser Post nun erst so verspätet kommt und die Form auf Grund der vielen Bilder ein wenig an Qualität eingebüßt hat, aber ich hoffe, es gibt trotzdem noch ein paar Leute, die ihn gerne lesen wollen.
das Estrel in Berlin Neukölln


Wochenlange Vorbereitungen für einen Abend hat man sicherlich nicht oft, doch für diesen einen besonderen Abend haben wir all die Strapazen doch gerne auf uns genommen, die Rede ist vom Abiball. Während wir Männer zugegebener Maßen weniger Aufwand hatten und mit der Allrounder-Formel für einen guten Abend: gut sitzender Anzug + passende Schuhe = stilsicheres Auftreten recht entspannt an den Abend gehen konnten, musste das weibliche Geschlecht doch unweit mehrAbimotto Zutaten besorgen, um ihrem Abiballabend die richtige Würze zu verleihen und perfekt vorbereitet diesen großen Abend bestreiten zu können. Zutaten für den perfekten Abiball
Huch, wo kommt denn dieser Einkaufszettel her?

Twailer mit Freund PitDer 28.06 war Stichtag und man tauschte mit dem Freundeskreis noch letzte wichtige Informationen aus, so einigte ich mich mit Twailer auch noch eben darauf, dass sie nackt zum Abiball erscheint und ich in Jogginghose sowie bauchfreien Top kommen werde, bevor ich dann auch schon gegen 16Uhr mit meiner Begleitung, bestehend aus Mutter und einer Freundin der Familie, ins gelbe Ungetüm stiegen und uns ins Estrel nach Neukölln fahren ließen. Dank durchgängigen 70+ KmH und das Verzichten auf jegliches Blinken, trafen wir in etwa 16:45Uhr vor Ort ein. Der Eingangsbereich war zu diesem Zeitpunkt auch schon gut gefüllt und das Schaulaufen konnte beginnen. Minh












Es dauerte auch nicht lange bis ich die ersten Freunde, namentlich Nick, Frank und Rene, ausmachte. Kleine Randnotiz: Frank war wohl der erste vor Ort, weil er wie ein „Tokio Hotel“-Groupie schon um halb 3 losgefahren ist. Gegen 17:00 Uhr ließen wir uns dann mit der Menge Richtung Eingang treiben und organisierten uns die ersten Sektgläser beim Sektempfang.
Wiebke mit Freund Erik

Dreißig Minuten später hieß es für die Eltern und alle anderen Begleitungen den Saal zu verlassen und schonmal in den Hauptsaal für den Abend zu wechseln, während wir uns, durch Pappschilder und einem 1-Euro-Megafon von Kik(mit entsprechender Qualität) organisiert, auf unserem Jahrgangsfoto sowie Fotos mit unseren Leistungskursen verewigten.
Sartre-Jahrgangsfoto 09






In der darauffolgenden halben Stunde, bekamen wir die Anweisungen in welcher Reihenfolge wir einzulaufen und in welche Reihe/auf welchen Platz wir uns zu setzen hätten und standen uns ewig die Beine in den Bauch bis es dann letztlich losging. Begleitet vom Blitzlichtgewitter und Applaus(Ja Gil, es heißt Applaus nicht Erblaus, dieses Wort wirst du auch im Duden finden!) der Angehörigen bezogen wir Position auf unseren Plätzen vor der Bühne.

Kurz darauf konnte es dann auch schon losgehen und die Gastgeber Phillip und Conni betraten die Bühne um den Abend einzuleuten und alle herzlich willkommen zu heißen. Abgelöst wurden die zwei von unserer Stellvertretenden Schulleiterin, Frau Pusch, die uns nun mit ihrer Abschlussrede aus der Schule entließ und einfach zur richtigen Zeit die richtigen Worte fand(übrigens haben wir nicht, wie im Matheunterricht abgemacht, miteinander getanzt *grml*). Die nächste Stunde wurde bestimmt durch die Ausgabe der rund 200 Abiturzeugnisse - u.a. ein 1,1er und ein 1,2er Abitur - und der Eröffnung des Buffets. Rene bei der Abivergabe mit Beckerfaust und Pornobrille
Doch bevor wir uns auf die Leckerein stürzten, die uns das Estrel-Team zubereitet hatte, machten wir uns zu unseren Familien auf und mussten an diesem Punkt feststellen, dass die Sitzordnung nicht ganz optimal war. Irgendwie saßen nahezu alle Freunde komplett an den anderen Ecken des Saals. Ich kann mich noch an einen Teil einer Konversation mit Twaili erinnern:
H:„Wo sitzt du Twaili?“ Tw: „An Tisch 1.“ H: „Oh gut, dass ich 78 Tische weiter sitze“

Wie gesagt, das Buffet war eröffnet und ich ging als Späher und Vorkoster für meine Mom vorraus. Die nächsten anderthalb Stunden ging ich eloquent an allen Salaten vorbei und aß mich durch sämtliche in Lachs eingebettet Tagliatelle und Reis in Kombination mit Pute und Currysauce. Sarah-Sophie mit mir Zwischendurch traf ich dann auch meine süße Sarah-Sophie, die befürchtete von hier auf jetzt aus ihrem Kleid zu platzen, es aber dann doch nicht tat.

Gegen 21:30 ging es weiter im Programm mit unserem Abifilm, der kleine Interviews mit unseren Mitschülern zeigte, unter anderem Josie und Robert. Des Weiteren beinhaltete dieser Film viele schöne Impressionen von unserem Abistreich, doch die beste Stelle für mich persönlich gab es dann doch bei den Interviews. Die Frage des Interviewers lautete: „Hast du oft die Schule geschwänzt?“ und es war einfach soooooo obvious und inevitable wie es Agent Smith ausdrücken würde, dass als erstes Gesicht, als erste befragte Person Manu zu sehen sein wird. Der werte Herr, der in gut 5% aller PW-Stunden neben mir saß und, so munkelt man, das „Schulschwänzen“ als Olympische Disziplin einführen will, um selbst als unbesiegter Champ dieser Sportart in die Geschichte einzugehen.
Anschließend an das Video folgte eine Schülerrede von Franz und Mareike, die ein wenig über die vergangen Jahre philosophierten und dabei nicht selten das ein oder andere Mal verdächtige Parallelen zu meinem Blogpost hatten! *hihi*

Gegen 22Uhr wurde die Tanzfläche für die Standardtänze freigegeben, das Ganze wurde angeführt von einem eingeladenen Tanzpaar, das auch direkt schon geschwind übers Parkett fegte und wenige Minuten später von der restlichen Sippe begleitet wurde. Zur gleichen Zeit wurden die Türen des Estrels auch für Freunde und Bekannte geöffnet, die für ein paar Euro nun auch an der Veranstaltung teilnehmen durften. Erfreulicher Weise kamen auch alle Atzen mit ihren Ladys und stießen zu uns. Die Damen sahen traumhaft aus wie eh und jeh und auch die Atzen bewiesen Stilsicherheit. v.l.n.r.: Herf, Steffi, Rene, Lotti, Tim, Jenna, Sissi, Lucas, Marian, Rohde, Roman Mit Sissi, Jenna, Lotti, Timbo, Roman, Rohde, Lucas und Marian war unsere Gruppe nun auf eine beachtliche Größe angestiegen und war selbstverständlich als tighte Dancebattlecrew konkurrenzfähig auf der Tanzfläche. Kurz noch an der Bar druckbetankt hieß es dann auch schon „Abmarsch Richtung Dancezone“ und los ging es.




Mit einer Kombination aus genialem Rhytmusgefühl von uns und sagen wir es mal so.. bescheidener Musik von DJ Waldemar und Jürgen wurden die nächsten Stunden ziemlich spaßig, u.a. legte ich mit Wendy doch noch einen Standardtanz hin Wendy und Freundund auch Jenna und Sarah-Sophie wurden mir ausgeliehen, um mit ihnen eine heiße Sohle aufs Pakett zu zaubern. Ich möchte mich hier auch nochmal, wenn auch sehr verspätet, dafür bedanken, dass ihr alle gekommen seid auch wenn viele von euch Verpflichtungen in den frühen Morgenstunden nachkommen mussten, selbst Marian, der nur für ca. 1 1/2h kommen konnte, fuhr extra nach Neukölln. L.O.V.E.

Gegen Mitternacht in etwa wurde dann die Auszeichnung für den Abiballkönig/die Abiballkönigin verliehen und sollte letztlich an Phillip und Ita gehen, Gratulation. Haben sich ja die mittlerweile ca.10Jahre „in-meinem-Fame-baden“ für dich ausgezahlt Ita *möp*

Nachdem wir noch einen Tisch dort zerlegt haben, entschieden wir uns zwischen 2:30-3:00 Uhr den Abend zu beenden und die Heimreise anzutreten. Gesagt, Getan: Rene, Lucas, Renes Püppi Steffi und ich waren der Meinung, dass der schnellste Weg nach Hause der durch die Hölle sein würde und stiegen erneut in ein Taxi. Das Ende unserer Fahrt bedeutete aber noch nich gleich das Ende des Abends, denn der sollte mir auf ne ganz andere Art und Weise im Gedächtnis bleiben.

Prost!










Als wir Helle Mitte ausstiegen, beklagte sich Stüppi über ihre schmerzenden Füße und flehte Rene daraufhin an, sie doch bis zu Rene(ca.600m entfernt) zu tragen. Rene willigte dann auch ein und der Spaß began: Wie es nicht besser in einer Szene aus Pat und Patachon hätte sein können, versuchten Steffi und Rene mehrfach vergebens in die Huckepack-Stellung zu kommen – ein Bild für Götter.

Die Abifahrt-Berichte folgen. So far, stay tuned..

Motherbird Out.
CREED0R - 18. Jul, 13:46

#1 rofl die katz

Yoa,
war nen schöner Abend auch wenn einiges nich so ganz optimal war, der Sektempfang war recht chaotisch und wurde dann noch getopt vom Jahrgangsfoto dazu das ewige Warten dann die absolute komische Sitzordnung etc ... ^^

Dann mein persönliches "Hightlight" des Abends, meine Beule im Auto ~.~ I LOVE PARKHAUSSANTEN!

Ach ja...wasn Abend ^.-

PS: fand ich übrigens auch super dass die Atzen dann noch gekommen sind, coole Aktion =)

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